Notfallmanagement in der Pflege

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Notfallsituationen und Zwischenfälle in der Pflege ("Schlumpfstrategie")

Ein fachliches Grundlagenwissen und Kompetenzen im Rahmen des Notfallmanagements und der Begleitung von Menschen in akuten Situationen, wie Kreislaufkollaps, Verbrennungen, Atemnot, Herzinfarkt, Stürzen, etc. ist aktuell und in Zukunft immer wichtiger. 

praktische Durchführung von Erste-Hilfe-Maßnahmen / Filme - Videos

Sie vermissen einen interessanten Film bzw. Anwendervideo? Schicken Sie gerne eine Info an huber.martin[at]pflegepaedagoge.de. Dann kann das Informationsangebot kontinuierlich erweitert werden. 

Was können Sie lernen?

Aufgaben Notfallmanagement

Apps für die Erste Hilfe und für Notfallsituationen

 

Was hat es mit der Schlumpfstrategie auf sich?

typische Symptome bei Herz-Kreislauf-Notfällen erklärt mit Schlumpf Fürchti und Schlumpf Rocky. Infos dazu finden Sie weiter unten.

 

Hilfreiche Infos für Notfälle in der ambulanten und stationären Pflege

Pflege: Notfallmanagement - Das sollten Sie wissen! (ppm-online.org)

Aufgaben Notfallmanagement

 

 

 

 

 

 

Lösungsvorschläge

Vergleichen Sie Ihre Antworten mit den Lösungsvorschlägen.

Bei Fragen oder Anmerkungen wenden Sie sich an martin.huber[at]klinikkompass.de.

 

1. Antworten: Auf welche Notfallsituationen sollten Pflegefachkräfte vorbereitet sein?

 

2. Antworten: Welche allgemeinen Strategien gibt es für Pflegefachkräfte?

konkrete Maßnahmen: Was ist grundsätzlich bei Not- oder Zwischenfällen zu tun? Eine kleine Merkhilfe: "mit Körperbewegungen die Maßnahmen besser einprägen! Lifekinetik praktisch umgesetzt: Die Verknüpfung von Denken und Fühlen, um die Konzentration zu steigern und sich Wissen besser einprägen zu können:

  • Strategien/Maßnahmen für die Notfallsituation:

Merkhilfen (durch Körperübung/Handbewegung)

diese Merkhilfen sind lediglich zum Erlernen (leichter einprägen) der Strategien gedacht, damit diese dann in der akuten Notfallsituation abgerufen werden können.

In der Notfallsituation sind logischerweise nur die Strategien/Maßnahmen in der linken Spalte! anzuwenden

  • Ruhig bleiben und Ruhe ausstrahlen

Atmen:

    3x tief durch die Nase ein, durch den Mund ausatmen

  • Sich einen Überblick verschaffen

 wie ein Indianer der in die Ferne schaut

    "Hand an die Stirn"

  • Hausnotruf über die hausinterne Klingel auslösen
 mit Daumen, "... klingelingeling, klingelingeling ..."
  • Hilfe anfordern, Notfallkoffer holen lassen
Hilfe rufen (laut!)
  • Den betroffenen Menschen nicht alleine lassen

 sich umarmen (mit den eigenen Händen)

  • An eigene Sicherheit denken 
Hand nach oben, Achtung! (flache Hand nach vorne)
  • Einmalhandschuhe, vor allem bei Blutungen, benutzen
 über Hände streichen (mit der einen Hand über die andere)
  • Den Betroffenen über jeden Schritt informieren 
 mit Fingern: 1 – 2 – 3 zählen
   

Die Tabelle besteht aus 2 Spalten: 1. Spalte: Strategien/Maßnahmen, 2. Spalte: Merkhilfen

falls Sie die Inhalte in der rechten Spalte nicht sehen, finden Sie am Ende die Infos in einer Liste untereinander, damit sie die Merkhilfen lesen können. 


Was bedeutet "sich einen Überblick verschaffen", siehe 2. Punkt in der Tabelle oben?

 

Üblicherweise wird bei einem Notfall folgendermaßen vorgegangen:

 

falls notwendig - was ist zu tun?

 

Arztbesuch vorbereiten:

 

Gruppenarbeit

Aufgaben:

  1. Vorbeugen (Vorsicht): Wie kann ich eine Notfallsituation vorbeugen?
  2. Erkennen (Augen auf): Anhand welcher Symptome erkenne ich eine Notfallsituation?
  3. Handeln (Action): Wie reagiere ich richtig? Welche Maßnahmen sind sinnvoll?

 

Die "Schlumpfstrategie"

Wichtig ist, die Symptome (unter Punkt 2 "Erkennen") richtig einzuordnen, hier kann die "Schlumpfstrategie" helfen. Sie werden sich jetzt fragen, was das soll. Wir lernen am Besten durch Geschichten, um so verrückter sie sind, um so besser lassen sie sich einprägen und in unserem Gehirn abspeichern. Dadurch lernen wir besser und können Informationen besser abrufen. Probieren Sie es aus:

In der Mitte sind die Symptome, die bei allen Herz-Kreislauf-Notfällen typischerweise auftreten, also 

Wie ist das Blatt mit der Übersicht "Herz-Kreislauf" zu verstehen?

Was hat das nun mit einem Schlumpf zu tun? Die Antwort finden Sie weiter unten.

 

Der Schlumpf, der uns die Symptome bei Herz-Kreislaufnotfällen erklärt

Wir stellen uns folgende Geschichte mit Schlumpf Fürchti vor:

Eine weitere Geschichte erklärt uns die typischen Symptome bei einem Lungenödem

Diese Geschichte ist zwar etwas blutrünstig, aber dafür lässt sie sich gut einprägen und die Symptome eines Lungenödems vergisst man garantiert nicht mehr ...

 

 

3. Antworten: Allgemeine präventive Maßnahmen zur Vermeidung von Zwischenfällen

 

Je nach Pflegeeinrichtung müssen grundsätzliche Notfallmaßnahmen (Herz-Kreislauf-Wiederbelebung, stabile Seitenlage usw.) in einer Schulung mindestens einmal jährlich wiederholt werden.

 

 

 

4. Antworten: Was sind für Sie wichtige Internetadressen, die Pflegekräfte in Erste Hilfe unterstützen?

 

Anschauliche Arbeitsblätter und Fotos zum Thema Erste Hilfe

14. Notfallsituationen - Pflegepädagogik - Georg Thieme Verlag

 

interessant: zusätzliche Videos zur Notfallversorgung bei Kindern: 

Videos (thieme.de)

 

Einführung zum Kurs kostenlos, Kurs kostet nur 2,99 Euro: 

Erste Hilfe: Kursüberblick – Online Video Kurs | Lecturio

 

 

Apps für die Erste Hilfe und für Notfallsituationen

 

Die App des Deutschen Roten Kreuzes. Für 0,89 Euro erschwinglich. Zusätzlich wird die Ausbildung in Erste Hilfe unterstützt.

Erste Hilfe App & Lernportal - DRK e.V.

 

Neben der App des DRK werden die Apps des Weißen Kreuzes und des ASB vorgestellt und bewertet:

Erste-Hilfe-Apps: Die 3 besten kostenlosen Apps im Test (deinhandy.de)

 

Strategien/Maßnahmen für die Notfallsituation:

1. Ruhig bleiben und Ruhe ausstrahlen

2. Sich einen Überblick verschaffen

3. Hausnotruf über die hausinterne Klingel auslösen

4. Hilfe anfordern, Notfallkoffer holen lassen

5. Den betroffenen Menschen nicht alleine lassen

6. An eigene Sicherheit denken 

7. Einmalhandschuhe, vor allem bei Blutungen, benutzen

8. Den Betroffenen über jeden Schritt informieren 

 

Merkhilfen zu den Strategien/Maßnahmen (1. bis 8.) (durch Körperübung/Handbewegung)

diese Merkhilfen sind lediglich zum Erlernen (leichter einprägen) der Strategien gedacht, damit diese dann in der akuten Notfallsituation abgerufen werden können.

In der Notfallsituation sind logischerweise nur die Strategien/Maßnahmen in der linken Spalte! anzuwenden

1. Atmen:

    3x tief durch die Nase ein, durch den Mund ausatmen

2. wie ein Indianer der in die Ferne schaut

    "Hand an die Stirn"

3. mit Daumen, "... klingelingeling, klingelingeling ..."
4. Hilfe rufen (laut!)

5. sich umarmen (mit den eigenen Händen)

6. Hand nach oben, Achtung! (flache Hand nach vorne)
7. über Hände streichen (mit der einen Hand über die andere)
8. mit Fingern: 1 – 2 – 3 zählen

 



 

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