KOMPASS-Strategie - Krankenhausratgeber

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Pflegediagnosen in der Pflegepraxis

 

NANDA, (E) INP, NIC, NOC und Co

Wer, wie was

Wieso weshalb warum?

Vielen herzlichen Dank für Ihr Interesse am Thema Pflegediagnosen. Meine Kollegin Heidi Mühlig-Versen und ich möchten Sie über Pflegediagnosen informieren, und welche Bedeutung sie in der Pflegepraxis haben, können.

zum simpleshow-Erklärfilm Pflegediagnosen: https://videos.mysimpleshow.com/JKJwx7S9qZ

 

Wir setzen den Schwerpunkt auf die NANDA-Diagnosen. Beginnen möchte ich mit der Frage nach dem Warum?

Wir erleben es aktuell und nicht nur in Zeiten von CoVid-19. Vielfältige Veränderungen, wie steigender Kostendruck, immer wieder Aktualisierungen in der Krankenhausfinanzierung, die generalistische Ausbildung, die in diesem Jahr gestartet ist, und viele weitere Entwicklungen zwingen uns in der Pflege dazu, unsere Leistung konkret nachzuweisen zu können.

In der Medizin gibt es die ICD-Klassifikation. Analog dazu helfen Pflegediagnosen, pflegerische Leistungen konkret zu erfassen, was eine immense Zeitersparnis bedeuten kann

 

Folgenden 2 Fragen wollen wir nachgehen:

1.       Was sind eigentlich Pflegediagnosen? und

       Welche Vorteile haben Pflegediagnosen verbunden mit der kritischen Betrachtung

Beginnen möchte ich mit der Frage nach dem Was? Diagnose kann mit Begriffen, wie unterscheiden, feststellen eines Zusammenhangs erklärt werden

Wichtig finde ich, dass der Begriff nicht nur zur Medizin gehört. Warum sollen nur Ärzte diagnostizieren.

  • Wenn man zum Friseur geht, gibt es eine Haardiagnose,
  • In der Autowerkstatt wird eine KFZ-Diagnose durchgeführt
  • Für kranke Blumen, wird eine Blumen-Diagnose-App vom Hobby-Gärtner benutzt

Warum sollen dann nicht auch Pflegefachkräfte Pflegediagnosen erstellen können. Schließlich haben wir das auch immer schon getan, nur nicht so benannt

Wir alle kennen die 6 Schritte des Pflegeprozesses. Schritt 2 Benennen von Problemen und Ressourcen wird durch das Erstellen einer Pflegediagnose ersetzt

An sich sind Pflegediagnosen uns nicht fremd.

 

Definition Pflegediagnosen (PD)

Hier die etwas sperrige Definition der NANDA: Nach der North American Nursing Diagnosis Association (NANDA)

ist eine Pflegediagnose „ …

  • die klinische Beurteilung der Reaktion
  • von Einzelpersonen, Familien oder sozialen Gemeinschaften
  • auf aktuelle oder potentielle Probleme der Gesundheit oder im Lebensprozess.“

 

Also sind Pflegediagnosen kurz und präzise formuliert, nehmen den Gesundheitszustand in den Blick, beschreiben die Folgen der Erkrankung und Therapie und die Reaktionen der Pflegeempfänger und beschreiben, weshalb Pflege benötigt wird

Pflegediagnosen liefern also Argumente für Pflegeinterventionen

 

Pflegediagnosen im Vergleich zu medizinischen Diagnosen

Wichtig ist auch medizinische Diagnosen mit Pflegediagnosen zu vergleichen, um zu verdeutlichen, wie wichtig Pflegediagnosen für uns in der Pflegepraxis sind

Bei Pflegediagnosen geht es um das Krankheitserleben. Der Weg zur Pflegediagnose führt neben dem Assessment über das sehr persönliche Gespräch mit dem Pflegeempfänger. Nicht nur Organe sondern menschliche Reaktionsmuster werden in den Blick genommen

Es wird eher aus der Perspektive des Pflegeempfängers geschaut und der Pflegebedarf mit pflegerischen Interventionen  in Richtung Gesundheitsförderung abgeleitet

 

 

Welche Ziele werden verfolgt?

Anhand dieser 6 Ziele wird extrem deutlich, wie Pflegediagnosen unsere Pflegepraxis und die Ausbildung erleichtern können. Es geht nicht nur um die klare und übersichtliche Beschreibung der Pflegesituation, sondern um eine immense Zeitersparnis bei der Dokumentation in Datenbanken und wie bereits angesprochen liefern Pflegediagnosen Argumente, warum Pflege sinnvoll ist und welche Pflegemaßnahmen für den Pflegeempfänger wirksam sind

 

Bei zu Beginn gesagt, wollen wir die NANDA-Pflegediagnosen genauer unter die Lupe nehmen

Die einzelnen Domänen der Pflegediagnosen sind Hautgruppen, die in 47 Klassen gruppiert werden. Insgesamt gibt es 244 Pflegediagnosen, wobei es kontinuierlich Aktualisierungen gibt. Uns kommen einzelne Domänen bekannt vor.  Insbesondere in der Altenpflege sind die ABEDLS nach Krohwinkel ein Begriff. Auch eine direkte Verknüpfung zum Strukturmodell, also der Strukturierten Informationssammlung ist erkennbar

 

 

Schauen wir uns die Arten von Pflegediagnosen genauer an.

Arten von Pflegediagnosen

Es gibt folgende 4 Arten:

problemfokussierte Pflegediagnosen

beschreiben unerwünschte menschliche Reaktionen auf Gesundheitszustände/ Lebensprozesse,  die bei Individuen, Familien oder Gemeinschaften auftreten. Ihre Struktur ist dreiteilig.

Risiko-Pflegediagnosen

beschreiben menschliche Reaktionen auf Gesundheitszustände/Lebensprozesse, die sich bei verletzlichen (vulnerablen) Individuen, Familien oder Gemeinschaften entwickeln können.

Beispiel für eine Risiko-PD: Er äußert im Gespräch der Bezugspflegeperson gegenüber das „Verlangen zu sterben und allem ein Ende zu machen“.

 

Syndrom-PD

beschreiben ein Bündel (cluster) menschlicher Reaktionen auf aktuelle und potentielle Gesundheitszustände/ Lebensprozesse, die bei Individuen oder Familien vorkommen.

Beispiel

bemerkenswert ist, dass neben physischen Diagnosen, wie beeinträchtigte körperliche Mobilität

Gefahr einer Hautschädigung

auch psychische Diagnosen, wie Machtlosigkeit zugeordnet werden.

 

Gesundheits-PD

beschreiben menschliche Reaktionen von Individuen, Familien oder Gemeinschaften auf gesundheitliches Wohlbefinden (Wellness), die das Potential einer Entwicklung auf ein höheres Niveau beinhalten.

Beispiele

Bekannte Themen sind Ernährung, Bewegung und Bewältigungsstrategien. Manche von Ihnen kennen das Wort Resilienz, also die Widerstandsfähigkeit von Menschen in Krisen. Interessant ist auch der Hinweis auf das Thema Wissen, das in Zusammenhang mit Selbstverantwortung gesehen werden kann.

 

Das PÄS-System

Wie sind eigentlich PD aufgebaut

Wir unterscheiden das PÄS-System, wobei P für Problem, Ä für Ätiologie, also Ursachen und S für Symptome steht.

Nun geht es an das Eingemachte: Wie wird konkret eine Pflegediagnose erstellt. Hier werden die einzelnen Schritte, mit Beziehungsaufbau, Informationen sammeln, Daten durch beobachten, messen, etc. erheben, suchen und Pflegediagnose auswählen kurz vorgestellt. 

Wichtig ist dabei, dass der Pflegeempfänger immer wieder befragt wird, damit man auf dem richtigen Weg bleibt. Abhängig davon, welche Art von Pflegediagnose erstellt wird, leiten sich weitere Schritte ab

Bei einer aktuellen also problemfokussierten PD wird nach dem PÄS-Format eine Pflegediagnose erstellt. Bei einer Risiko-PD gibt es das PR-Format mit PD-Titel und R, wie Risikofaktor

 

Beurteilungskriterien helfen, ob die PD korrekt erstellt wurde

Nicht nur Punkte, wie, ob die  Hauptproblematik, der Pflegeaufwand, also Pflegebedarf oder die Pflegemaßnahmen, also Pflegeinterventionen richtig erfasst wurden, werden in den Blick genommen. Es wird auch die Perspektive des Pflegeempfängers und des gesamten Pflegeteams in den Blick genommen.

 

Vorteile von Pflegediagnosen

Kommen wir nun zu den Vorteilen. Was bringt es uns in der Pflegepraxis, wenn wir mit Pflegediagnosen arbeiten?

3 Bereiche stechen hervor:

Zum einen erleichtert es uns die Kommunikation mit anderen Berufsgruppen und den Pflegeempfängern

Zum 2. Sind Pflegediagnosen eine Argumentationsgrundlage für die Leistungsabrechnung

Und 3. Kann der Einsatz von Pflegediagnosen ein Schub für die Professionalisierung bedeuten und unser berufliches Selbstbewusstsein stärken.

 

Nachteile werden auch gesehen

Zum Beispiel kritisieren Ärzte PD und könnten die Einführung blockieren

Neben den Problemen, dass Menschen kränker eingeschätzt werden, als sie sind, weil es eben dann mehr Geld gibt, wird der hohe Zeitbedarf für Schulungen und auch für das PD-Erstellen an sich sehr kritisch gesehen

 

Kernbotschaften

für die Pflegeausbildung und die Pflegepraxis

 

Pflegediagnosen, wenn sie in der Pflegepraxis verankert sind, helfen uns, dass wir gegenüber anderen Berufsgruppen und Kostenträgern vermitteln können, was wir leisten und was wir fordern. Wir müssen unseren gesellschaftlichen Beitrag nachweisen, damit er entsprechend honoriert wird.

Dadurch hören Patienten und Angehörige auf zu Klatschen und sind bereit auch mehr für die Pflege bei Krankheit und Pflegebedürftigkeit zu bezahlen.

Pflegediagnosen erleichtern auch das Erstellen von Pflegeplänen, denn der 2. Schritt mit dem oft zeitaufwendigen, nervenaufreibenden, unbefriedigenden Erstellen von Pflegeproblemen und Ressourcen wird durch eine eindeutige Pflegediagnose von jeder Pflegekraft gleich erstellt.

Am Beispiel Angst wird es deutlich

Angst und die Interventionen sind konkret festgelegt. Somit gewährleisten Pflegediagnosen, dass Pflegekräfte das Gleiche wissen, Das Gleiche verstehen und auch das Gleiche tun.

Was passiert, wenn Pflegediagnosen flächendeckend angewendet werden? z.B. Pflegediagnose: „Angst“,

Pflegemaßnahme: angstreduzierendes Gespräch 20 Minuten, sichtbare und konkrete Nachweise, damit Pflegeleistungen berechenbar werden:

zwingen Politiker und Krankenkassen zum Handeln

 

Weiterführende Infos, Bücher und der Link zum ENP-Trainer

 

Links

https://www.recom.eu/wissen/enp-entwicklung/definitionen-der-klassenbegriffe/enp-pflegediagnose.html

 

weitere Infos Tipps und Hilfestellungen für die Pflegeausbildung und Pflegepraxis finden Sie auf http://www.pflegeunterricht-online.de

 

 

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aktiv&sicher im Krankenhaus

Welche Info-Portale im Internet sind wirklich hilfreich?

Ein Erfahrungsbericht aus Patientensicht

 

Zum Klinik-Fitness-Test

zur Umfrage "Erwartungen an den Krankenhausaufenthalt"

 

Vergleich verschiedener Info-Portale zum Krankenhausaufenthalt

Auf welche Infos kommt es an? Wie prüfe ich die Qualität der Informationsangebote?

 

Was erwartet Sie?

 

Der Check:

Was im Internet ist wertvolle Patienteninformation, strategische Marketing-Operation oder einfach der Versuch einer Patientendaten-Sammelaktion?

 

Stellen Sie sich folgende Situation vor:

Sie sind zu einem Termin bei Ihrem Hausarzt. Er bespricht mit Ihnen die Ergebnisse der letzten Blutentnahme und der Ultraschalluntersuchung. Als er Ihnen das Ergebnis der Röntgenuntersuchung  vorstellt, zieht sich seine Stirn in Falten. Mit einem nachdenklichen Blick eröffnet er Ihnen mit behutsamen Worten: „Wahrscheinlich haben Sie es schon geahnt. Es führt kein Weg daran vorbei. Sie müssen demnächst ins Krankenhaus und sich operieren lassen!“

  • Fühlen Sie sich unsicher, ob alles gut verlaufen wird?
  • Sind Sie mit dieser Situation überfordert? 

Der Hausarzt wird Sie beruhigend und sachlich über den weiteren Verlauf und den Weg ins Krankenhaus informieren, aber beschleicht Sie trotzdem nicht ein merkwürdiges Gefühl. Spüren Sie, wie die Angst vor dem Krankenhaus in Ihnen ein beklemmendes Gefühl auslöst?

​Sie denken sich vielleicht: „Und jetzt? Ich weiß, dass ich ins Krankenhaus muss, aber wie geht es nun weiter? Wo erhalte ich die Informationen, die ich dringend benötige?“.

Stellen Sie sich diese Fragen, wenn Sie an ein Krankenhaus denken?

  • Wie bereite ich mich auf die Klinik vor?
  • Wo finde ich Informationen, die mir wirklich helfen? und
  • Welche Infos sind wissenschaftlich fundiert?

 

Wie behält man den Überblick, wenn man ins Krankenhaus muss?

Der Klinikkompass-Tipp: „Sammelordner Krankenhausaufenthalt“: 

Legen Sie sich einen großen Ordner an, in dem Sie alle Papiere, Unterlagen und Dokumente abheften, damit Sie alles sofort griffbereit haben, wenn es plötzlich heißt: „Sie müssen ins Krankenhaus!“

 

Der Medführer bietet eine sehr umfangreiche Checkliste zur Vorbereitung auf den Krankenhausaufenthalt an. So wird darauf hingewiesen, dass viele organisatorische Dinge zu beachten sind: 

  • Neben dem Kofferpacken und dem Sammeln der notwendigen Unterlagen für die Aufnahme ins Krankenhaus sollten folgende Dinge beachtet werden:
  • Informieren Sie den Arbeitgeber, dass Sie krankheitsbedingt nicht arbeiten können.
  • Geben Sie Familienangehörigen, Freunden und ggf. Nachbarn Bescheid, damit sie sich während Ihrer Abwesenheit um Ihr Haus bzw. Ihre Wohnung und ggf. um Ihre Pflanzen und Tiere kümmern.

Weitere Dokumente, die zur Aufnahme ins Krankenhaus benötigt werden:

  • neben typischen bekannten Dokumenten, Krankenunterlagen oder die letzten Labor- und Röntgenbefunde wird auf folgende Dokumente verwiesen

Weiterführende Dokumente

  • Personalausweis oder Reisepass ggf. Zuzahlungsbefreiung der Krankenkasse
  • ggf. Kostenübernahme vom Sozialamt
  • ggf. Angaben zur zuständigen Berufsgenossenschaft, wenn es sich um einen Arbeitsunfall handelt

 

Liste mit persönlichen Daten, Adressen von Hausarzt, Angehörigen, Pflegedienst, Pflegeheim, etc.

  • Name, Anschrift und Telefonnummer Ihres Hausarztes
  • Name, Anschrift und Telefonnummer eines Angehörigen, der benachrichtigt werden soll
  • Name, Anschrift und Telefonnummer des ambulanten Pflegedienstes oder der stationären Pflegeeinrichtungen bei Patienten in Pflege
  • Vorsorge für den Fall der Fälle
  • ggf. schriftliche Patientenverfügung
  • ggf. Vorsorgevollmacht

 

Krankenunterlagen für die Ärzte im Krankenhaus:

Sie können dazu beitragen, dass es keine große Sucherei und eine möglichst komplikationslose Krankenhausbehandlung für Sie wird. Deshalb denken Sie neben dem Einweisungsschreiben Ihres Hausarztes mit der Einweisungsdiagnose und weiteren Erkrankungen auch an weitere Untersuchungsergebnisse und Befunde:

Neben typischen Dokumenten, wie Röntgenbilder, Röntgenpass, CT- bzw. MRT-Bilder (falls vorhanden), Laborergebnissen wird auch darauf hingewiesen, dass man alle bisherigen Arztbriefe des Hausarztes und auch Berichte und Befunde von früheren Krankenhausaufenthalten mitbringen

https://www.medfuehrer.de/Artikel/Vorbereitung-auf-den-Krankenhausaufenthalt-Checkliste (weiterführende Infos auf www.klinikkompass.de)

Die Plattform finanziert sich durch Anzeigen von Kliniken und Ärzten

Das Info-Portal „Pflege-PfiFf®“ Pflege in Familien fördern“

gibt konkrete Tipps zur Aufnahme bzw. der Vorbereitung eines Krankenhausaufenthaltes, geht kurz auf Arztgespräche und die Vorbereitung auf die Operation ein und widmet sich dann ausführlicher dem Thema Entlassung aus dem Krankenhaus. Der Info-Text stellt den „Krankenhausnavigator“, die Krankenhaussuche der AOK vor.

 

DOKUMENTE UND UNTERLAGEN, DIE SIE INS KRANKENHAUS MITBRINGEN MÜSSEN/SOLLTEN:

  • Personalausweis oder Reisepass
  • Krankenversicherungskarte oder Klinik-Card bei Privatversicherung
  • Krankenhauseinweisung des behandelnden Arztes (bei geplantem stationären Aufenthalt) und
  • wichtige Unterlagen über die bisherige Behandlung (z. B. Röntgenbilder, Röntgenpass, Laborbefunde)
  • Überweisungsschein aus dem aktuellem Quartal (bei ambulantem Aufenthalt)
  • Name und Telefonnummer eines Angehörigen, der benachrichtigt werden soll
  • Liste der Medikamente, die derzeit eingenommen werden (auch pflanzliche Präparate) mit Dosierung

 

Die Auflistung der notwendigen Dokumente ist ausführlich, so dass an alle Pässe und Ausweise gedacht wird:

  • Marcumar-Pass bei Patienten, die ein Blutverdünnungsmittel einnehmen. Notwendig ist, dass Sie Ihren Arzt darauf ansprechen, wie viele Tage vor der Operation sogenannte Blutverdünner, also Marcumar, aber auch Aspirin, pausiert werden müssen. Ansonsten kann es sein, dass ihre gutgeplante Operation verschoben werden muss, weil die Gefahr der Blutung während der Operation zu groß wäre.
  • Impfpass
  • bei Allergikern: Allergiepass oder Angaben zu bekannten Allergien auf Stoffe oder Medikamente
  • bei Diabetikern: Diabetikerausweis
  • bei Patienten, die einen Herzschrittmacher tragen: Herzschrittmacher-Ausweis
  • bei früheren Krankenhausbehandlungen: relevante Krankenhausberichte, OP-Pass mit Behandlungsjahr
  • bei Patienten in Pflege: Kontaktdaten des ambulanten Pflegedienstes oder des Altenpflegeheims bzw. sonstiger Betreuungseinrichtung
  • bei einer Vorsorgevollmacht: Name und Telefonnummer der in der Vollmacht benannten Person
  • ggf. Patientenverfügung: Diese muss auf der freien Entscheidung des Patienten beruhen und sollte schriftlich vorliegen.
  • Organspende-Ausweis bei Patienten, die in eine Organspende eingewilligt haben

 

WELCHES KRANKENHAUS ist das Richtige für mich?

Geeignete Krankenhäuser für bestimmte Behandlungen oder Diagnosen können unter dem nachstehenden Link gesucht werden. Wählen Sie einfach ein medizinisches Thema oder nutzen Sie die Stichwortsuche. Außerdem finden Sie hier Qualitätsberichte einzelner Krankenhäuser.

zum Krankenhausnavigator und anderen Krankenhaus-Suchmaschinen

Auf was das PfiFf® - Info-Angebot besonders hinweist: Was sollte man bei der Aufnahme im Krankenhaus klären?

Die folgenden Punkte sollten Sie mit dem Krankenhaus/Pflegepersonal am Aufnahmetag bzw. möglichst frühzeitig klären, damit es nicht zu Problemen kommt bzw. Ihre Wünsche und Gewohnheiten erfüllt werden können.

Ernährung

Ernähren Sie sich vegetarisch oder vegan? Informieren Sie das Personal, falls Sie besondere Ernährungsgewohnheiten haben,  wie z. B. vegetarisch oder kein Schweinefleisch. Falls Sie unter  Lebensmittelunverträglichkeiten, geben Sie das unbedingt an, ansonsten kann es zu allergischen Reaktionen bis hin zum allergischen Schock kommen. Das wollen Sie schließlich bestimmt nicht erleben.

Haben Sie Schlafprobleme?

Sprechen Sie es an. Informieren Sie das Pflegepersonal über (besondere) alltägliche Gewohnheiten (z. B. Schlafrituale). Besprechen Sie mit dem Personal, wie diese im Krankenhausalltag berücksichtigt werden können.

 

Wie wird Ihre Intimsphäre im Krankenhaus gewahrt?

Wenn Sie besonderen Wert auf Ihre Intimsphäre legen, fragen Sie nach, ob es separate Bäder und/oder Sichtschutzwände gibt.

 

Wie kann meine Religion im Krankenhaus berücksichtigt werden?

Seelsorgerische Betreuung: In vielen Krankenhäusern besuchen Krankenhauspfarrer oder Krankenhausseelsorger der evangelischen und katholischen Kirche Patienten. Ein Gespräch über die Sorgen und Ängste, die wir im Krankenhaus haben, wenn es um Krankheit, Schmerzen, Hilflosigkeit und der Konfrontation mit der eigenen Begrenztheit und Endlichkeit geht, kann Hoffnung schenken und den Weg zu anderen Gedanken lenken.

Bei Bedarf erkundigen Sie sich, ob dies möglich ist. Falls Sie einer anderen Religion angehören, sprechen Sie das Krankenhauspersonal darauf an. Im Rahmen der kultursensiblen Betreuung von Patienten wird mittlerweile in vielen Kliniken darauf eingegangen, so dass auch muslimische, jüdische Patienten oder Menschen einer anderen Glaubensrichtung ihre religiösen Rituale auch während des Krankenhausaufenthaltes leben können.

zum Krankenhausnavigator

zu weiterführenden Infos des PfiFf®-Angebots https://aok-pfiff.de/pflegeherausforderungen/krankenhausaufenthalt

 

Soll ich eine Zweitmeinung einholen?

Vorbereitung ist alles! In dieser Phase geht es darum, jede wichtige und nötige Information vorab einzuholen. Dies wird Sie nicht nur bei der Entscheidung, in welchem Klinikum oder Krankenhaus Sie sich behandeln lassen wollen unterstützen. Viel mehr noch hilft es Ihnen und auch Ihren Angehörigen, nachdem Krankenhausaufenthalt keine bösen Überraschungen zu erleben. Wenn Sie sich über die gestellte Diagnose nicht sicher sind, beziehen Sie die ärztliche Zweitmeinung eines weiteren Spezialisten mit ein.

Anfrage bei der eigenen Krankenkasse

Wenn Sie nicht wissen, welche Leistungen Ihre Krankenkasse oder mögliche Zusatzversicherungen genau abdecken, informieren Sie sich auch hier noch mal über Details und Zuzahlungen.

Weitere Informationen könnten Sie sich verschaffen, um die für Ihr Anliegen beste Klinik oder Krankenhaus herauszufinden. Je mehr Zeit Ihnen bleibt sich vorzubereiten, um so besser!Termin vereinbaren!

 

Wie komme ich von der Klinikpforte ins Patientenzimmer?

 

1.  Patientenanmeldung

Der Patientenaufnahme im Krankenhaus oder der Klinik beginnt üblicherweise an der Patientenanmeldung. Sie befindet sich in vielen Kliniken direkt im Eingangsbereich.

Damit es schnell geht, sollten Sie folgende Dokumente parat haben: Krankenkarte, falls gesetzlich versichert (für Auslandspatienten entspricht dies der europäischen Krankenversicherungskarte) bzw. Kostenübernahmeerklärung der Krankenkasse, Überweisungsschein von Ihrem betreuenden Arzt.

Hier könne Sie auch, falls noch nicht im Voraus geschehen, die Details Ihres Aufenthalts klären, beispielsweise die Zimmerart oder andere Wahlleistungen wählen. Ist all dies geklärt, erhalten Sie den Behandlungsvertrag/Wahlleistungsvertrag zur Unterschrift.

 

2. Der Weg auf Station

Von der Aufnahme werden Sie dann direkt zu der für Sie verantwortlichen Station geschickt. Lassen Sie sich bei verwinkelten Krankenhäusern den Weg möglichst auf einem Plan einzeichnen. Manchmal gibt es auch Personal, welches Ihnen den Weg zeigt, oder Sie auf die Station begleitet. Mittlerweile gibt es auch Apps, die einen per Handy durch die Klinikflure lotsen.

 

3. Auf Station

Auf der Station angekommen erfolgt ein Aufnahmegespräch sowohl mit dem Pflegepersonal, als auch mit einem Arzt. Dieser wird nach Ihrem Befinden, aktuellen Medikamenten und Symptomen fragen. Oft erfolgt auch eine Blutabnahme, um die Blutgerinnung und aktuelle Entzündungswerte zu überprüfen.

Meist genügt es leider nicht, Blutwerte mitzubringen, welche im Heimatland bzw. -ort abgenommen wurden. In der Regel sind dann meist nicht alle wichtigen Blutwerte vorhanden oder der Zeitraum zwischen Blutabnahme und Operation ist zu groß und die Ergebnisse somit nicht relevant für die Operation. 

Wichtig ist, dass bestimmte Medikamente einen bestimmten Zeitraum vor der Operation abgesetzt werden müssen. Welche Medikamente dies betrifft und wie lange vor der OP sie abgesetzt werden sollen, wird der zuständige Arzt rechtzeitig mit Ihnen besprechen. Bitte keinesfalls Medikamente ohne Rücksprache mit einem Arzt selbstständig absetzen, da dies zu unberechenbaren und gefährlichen Blutungen, Blutgerinnseln, Blutdruckveränderungen etc. führen kann.

 

4. Der Weg ins Patientenzimmer "Endlich angekommen"

Nach den Aufnahmegesprächen wird Ihnen Ihr Zimmer zugewiesen. Ob Ein-Bett, Zwei-Bett oder Mehr-Bettzimmer sollte, wenn möglich schon bei der Terminvergabe geklärt werden, damit die Zimmerverteilung geplant und die gewünschte Zimmerart entsprechend verfügbar ist.

 

Was ist im Krankenhaus verboten?

Darf man das eigene Essen in die Klinik mitbringen?

Darf man sich Pizza oder Döner ins Krankenhaus liefern lassen?

An sich ist das Mitbringen von eigenem Essen nicht verboten. Grundsätzlich müssen aber gerade nach Operationen bestimmte Essensvorgaben beachtet werden (sogenannte Schonkost, Diätkost oder ähnliches). Hierbei muss unbedingt mit Pflegepersonal oder Ärzten abgeklärt werden, welche Speisen und Getränke zu sich genommen werden dürfen.

Kann ich im Krankenhaus rauchen?

Das Rauchen ist im Krankenhaus als auch in der Klinik sowie in öffentlichen Räumen grundsätzlich verboten. Zum Teil ist ein gesonderter Raucherbereich auf dem Klinikgelände vorhanden. Jedoch wird vor dem Rauchen im Zusammenhang mit Operationen bzw. bestimmten Behandlungen gewarnt. Gerade die Wundheilungsprozesse werden durch Tabakrauch deutlich verschlechtert. Um den Entzugssymptomen zu entgehen, gibt es auf Wunsch die Möglichkeit als Ersatz Nikotinpflaster verschrieben zu bekommen.

Vom Rauchen am Tag der Operation ist abzusehen. Es muss, wie die Bestimmung der Nahrungs- und Flüssigkeitskarenz in einem bestimmten Zeitraum vor der Operation eingehalten werden. Sonst gilt man als Nicht-Nüchtern, was im Extremfall zum Verschieben der Operation führen kann.

https://www.primomedico.com/de/artikel/patientenhilfe/

 

MSDmanuals für Patienten

Der Krankenhausaufenthalt wird in all seinen Facetten aufgezeigt. Neben der Vorbereitung auf den Klinikaufenthalt gibt es Themen, wie „Der Tag im Krankenhaus“, Berufsgruppen, Untersuchungen, Infos zu Krankheitsbildern und auch typischen Problemen sowie Komplikationen im Krankenhaus.

Sehr umfangreiches Informationsangebot für Patienten, das brennende Fragen, aktuelle Themen, rund um den Klinikaufenthalt fundiert präsentiert. Videos, Quizze und Tests runden das Angebot ab. ​​https://www.msdmanuals.com/de-de/heim/spezialthemen/behandlung-im-krankenhaus

 

Gezielte Informationen für den Klinikaufenthalt finden

Informationen sammeln – aber die richtigen

Zusätzlich helfen Kennzeichnungen, wie der

  • Health-on-Net-Code (HONcode: https://www.hon.ch)  oder
  • das Aktionsforum Gesundheitsinformationen (www.afgis.de).

Internetseiten mit diesen Logos wurden auf medizinische und fachliche Inhalte hin intensiv untersucht. So prüft der HoN-Code medizinische und gesundheitsbezogene Internetseiten nach folgenden Kriterien:

 

Der „Klinikkompass-SuchFinder

Der Klinikkompass ist HonCode-geprüft und versucht Patienten verständlich Informationen für den Klinikaufenthalt zur Verfügung zu stellen.

Dabei kann der Klinikkompass-SuchFinder eine wertvolle schnelle Hilfe und Unterstützung sein.

Wenige Fragen, viele Antworten!

Mit wenigen Klicks erhalten Sie die Informationen für Ihren Krankenhausaufenthalt, die Sie sich wünschen, die persönlich und auf Ihre Situation zugeschnitten sind. 

Auswählen: stellen Sie sich Ihr Informationsangebot zum Krankenhausaufenthalt individuell zusammen. Versuchen Sie es das Angebot, ist einfach zu bedienen und kostenlos.

Direkt zum Klinikkompass-SmartFinder bzw. SuchFinder

 

Internetportale im Vergleich:

Folgende Kriterien sollten genauer unter die Lupe genommen werden, um das passende Informationsportal für sich zu finden:

  • Woher stammen die Informationen?
  • Autorenteam
  • aus dem Gesundheitsbereich
  • wer steckt dahinter?
  • Qualitätssiegel „medizinische Informationen“ z. Bsp. HON-Code-zertifiziert
  • Wird die Finanzierung transparent dargestellt?
  • werbefinanziert
  • Finanzierung wird offengelegt
  • Sind die Themen aus Patientensicht und verständlich formuliert?

 

Ablauf im Krankenhaus

  • Checkliste Vorbereitung Klinik
  • Ablauf auf Station
  • Hinweis auf Ansprechpartner

Welche Dienste oder Angebote kann man nutzen?

  • Arztvermittlung
  • Infos über Krankheitsbilder
  • kostenpflichtige Beratung

Was ist die Absicht dahinter? Welche Ziele hat das Internetangebot?

  • Aufklärung von Patienten (behördlich, z. Bsp die Unabhängige Patientenberatung)
  • Vermittlung von Ärzten
  • Marketing für Ärzte

 

Quellen und weiterführende Links

http://www.bzga.de

https://flexikon.doccheck.com/de/Krankenhausaufenthalt

http://www.klinikkompass.info

https://www.netdoktor.de/krankenhaus/

https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/gesundheit-pflege/aerzte-und-kliniken

 
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e-learning Pflegeausbildung

überwiegend kostenlos

Pflegethemen, wie

  • Expertenstandards,
  • Pflegepraktische Interventionen
  • Prophylaxen,
  • Hygiene,
  • etc. 

 

Thieme CNE

Hier der Link zur Thieme-Plattform, zu der wir alle einen kostenlosen Zugang haben. Ansonsten Herrn Heck, Schulleiter Bildungszentrum Ortenauklinikum anfragen

https://www.thieme.de/de/thieme-connect/cne-32608.htm

 

Elsevier-Plattform

auch speziell zu SARS-CoV-2 und Covid-19

Hier sind einige Links von Elsevier, die den Unterricht erleichtern können

Dozentenportal

https://pflegeheute.de/dozentenbereich

Übersichtsseite

https://pflegeheute.de/

Corona-Info-Center

 

https://www.elsevier.com/connect/coronavirus-information-center

Hoeher-Akademie - kostenlos

e-learning-Angebote zu Pflegethemen, Expertenstandards, etc. 

https://hoeher-akademie.online/lernangebot/

unter Lernwelten gibt es kostenlose Angebote zu Themen, wie Pflegepraxis, Expertenstandards, Hygiene, Gerontopsychiatrie, etc.: https://lernwelt.hoeher-akademie.online/start/

 

Hier direkt der Link zu den Expertenstandards

https://electure.hoeher-akademie.online/category/expertenstandards/

bitte macht Euch selbst ein Bild, ob die webinare für die Schüler geeignet sind

 

 

Vincentz-Verlag – zahlreiche Videos

Zahlreiche Videos zu Prophylaxen, Kinästhetik und weiteren Themen auf

http://www.altenpflege-online.net/Infopool/Videos

 

 

Hygiene in Zeiten des neuartigen Coronavirus - kostenloser Hygienekurs

Ein Unterrichtsangebot für Schüler/innen - aktueller denn je

Themen:

  • Basishygiene
  • Aktion Saubere Hände
  • Händedesinfektion und PSA

 https://www.reliaslearning.de/thema/hygiene-corona-kurse

 

Angebote auf www.pflegeunterricht-online.de

Wer möchte, kann gerne die Dokumente nutzen

Zugang zum kennwortgeschützten Bereich

https://pflegeunterricht-online.de/index.php/downloads/dokumente-gesamte-uebersicht

 

Benutzername: Pflegeexperte

Passwort: Pflege*

 

Schülerzugang

Benutzername: Pflegeazubi

Passwort: Pflege*

 

https://pflegeunterricht-online.de/index.php/pflegeunterricht

 

e-teaching.org 

Umfangreiche Datenbanksuche nach Unterrichtsmaterialien – open source

 

https://www.e-teaching.org/materialien/mediendatenbanken/oer

 

Landesbildungsserver

Interaktive Materialien

https://www.schule-bw.de/themen-und-impulse/medienbildung/interaktiv

 

Kostenlose Materialien zu Ethik und Religion

https://www.derblauereiter.de/journal/bottom/lehrerportal/

 

Lernkarteikarten Pflege

https://www.karteikarte.com/subject/649/pflege

 

Pflegecampus 

Kostenloses Angebot auf www.pflegecampus.de

zu Covid-19 Sars-CoV-2

https://www.pflegecampus.de/?gclid=EAIaIQobChMI_7Dy1u646AIVC7DtCh3vgwn1EAAYASAAEgKzi_D_BwE#hygiene

 

bluebrainclub 

Das Gehirn

https://bluebrainclub.de/login#teacher

 

Max-Wissen 

Animationen und Filme zum Thema Biologie

https://www.max-wissen.de/217442/Immunsystem?page=1

 

Schule-BW  

Plattform mit interaktiven Angeboten und Unterrichtsmaterialien zu Themen, wie

  • Ernährung
  • Herz-Kreislauf
  • Adipositas

https://www.schule-bw.de/faecher-und-schularten/berufliche-bildung/ernaehrungslehre/unterrichtsmaterialien/ernaehrung_und_gesundheit/praev_ern

 

Sesam-Plattform

Suche nach Bildungsmedien des Landesmedienzentrums

https://sesam.lmz-bw.de/mediathek

 

Bibliomed Campus 

zu Prophylaxen, Pflegepraxis und vielem mehr

https://campus.bibliomed.de/bibliomed-pflege/

 

google-classroom 

Angebote von google: Apps, etc. – die in google/classroom genutzt werden können

https://edu.google.com/teaching-resources/?modal_active=none

 

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Besprechungen organisieren – Unterricht planen und durchführen

 

Aktuelle Infos an das Schulteam

Wofür können wir Microsoft-Teams nutzen?

  1. Teamarbeit optimieren 
    1. Informationsaustausch optimieren
    2. Infos und Dokumente einstellen und gemeinsam daran arbeiten
    3. Videochat-Funktion, um Besprechungen/Unterricht durchzuführen
  2. Kontakt zu Schüler/innen: Falls gewünscht, könnt ihr für Eure Klassen jeweils eigene Teams und Kanäle anlegen, um mit Euren Schülern in Kontakt zu bleiben und Dokumente auszutauschen.

3.    "Virtuelles Klassenzimmer"
In einigen Kursen wird es bereits umgesetzt und mittelfristig ist angedacht, dass virtuelle Klassenzimmer bzw. e-learning-Angebote für alle Aus- und Weiterbildungskurse über diese Plattform realisiert werden können.

Inhalt

Besprechungen organisieren – Unterricht planen und durchführen. 1

Technische Voraussetzungen für Microsoft Teams. 2

1.      Allgemeine Einführung in Microsoft Teams. 2

Die Schnellstart-Anleitung (QuickGuide) pdf-Dokument. 2

Schnellstart Microsoft-Teams (Homepage) 2

konkrete Anleitungen für Lehrkräfte und Schüler. 2

2.      Videokonferenzen organisieren, Unterricht durchführen. 4

Videotutorial 4

3.      Unterricht planen / Aufgaben tellen. 4

Als Lehrer eine Aufgaben erstellen, die von Schülern bearbeitet werden. 4

Wie Schüler eine Aufgabe bearbeiten können. 4

4.      Weitere Ressourcen. 4

 

 

Es wurde vereinbart, dass auf dieser Plattform nur allgemeine Infos autorisiert von den Schulleitungen, gepostet werden können bzw. dass nur einzelne Kanäle eine Kommentarfunktion zulassen.


 

Technische Voraussetzungen für Microsoft Teams

Voraussetzung, um optimal mit Microsoft-Teams arbeiten zu können

ü  Computer, Laptop mit Internetzugang

ü  + integrierte Kamera               (alternativ: extern angeschlossen)

ü  + integriertes Mikrofon           (alternativ: extern angeschlossen)

1. Allgemeine Einführung in Microsoft Teams

Für jeden aus dem Schulteam ist ein Benutzerkonto eingerichtet

Benutzername: e-mail-Adresse: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Passwort:  wie intern bekannt gegeben (sollte vor der Arbeit mit Microsoft Teams geändert werden)

Die Schnellstart-Anleitung (QuickGuide) pdf-Dokument

für Microsoft Teams for Education

ist auf jeden Fall Pflichtlektüre für uns alle

Dieses pdf-Dokument kann gerne ausgedruckt werden und ist eine gute Hilfestellung bzw. Spickzettel für die Arbeit mit Microsoft Teams

Kurzeinführung in:

·         Video-Chat

·         Besprechungen organisieren

·         Unterricht durchführen

https://edudownloads.azureedge.net/msdownloads/MicrosoftTeamsforEducation_QuickGuide_DE-DE.pdf

 

Schnellstart Microsoft-Teams (Homepage)

Homepage mit weiterführenden konkreten Hilfestellungen:

ü Aufgaben erstellen

ü Videokonferenzen durchführen

ü Unterricht mit Microsoft Teams

ü etc.

https://support.microsoft.com/de-de/office/microsoft-teams-5aa4431a-8a3c-4aa5-87a6-b6401abea114?ui=de-de&rs=de-de&ad=de

 

konkrete Anleitungen für Lehrkräfte und Schüler

für den praktischen Einstieg für Lehrkräfte und Schüler:

 

 

https://support.office.com/de-de/article/erste-schritte-mit-ihrem-kursteam-6b5fd708-35b9-4caf-b66e-d8f2468e4fd5

 Hilfe unter Microsoft Teams nutzen

 

Im Programm Microsoft Teams gibt es unter Hilfe eine Einführung

·      links unten in der Ecke, falls Microsoft-Teams auf  

    Deinem Computer installiert ist

·      oder im Internet

    (direkt zu „1. Schritte in Microsoft Teams“)

 

 

e-learning-Angebot zu Microsoft Teams

ca. 1 Stunde Dauer, umfangreiche und informative Demonstration zum

·                                                                                                Navigieren in Microsoft Teams,

·                                                                                                Umgang mit OneNote als gemeinsam genutztes Notizbuch,

·                                                                                                Konversation

https://education.microsoft.com/de-de/course/9c9f5c11/overview

Erste Schritte/Anleitungen/Schulungsvideos zu Microsoft Office + Teams

 

 

 

 

 

 

 

Das Office-Schulungs-Center: Videos starten, Präsentationen durchführen, Zahlreiche Videos und Anleitungen

https://docs.microsoft.com/de-de/MicrosoftTeams/enduser-training

 

Gemeinsames Arbeiten an einer Datei

Wie funktioniert das gemeinsame Arbeiten an einem Word-Dokument bzw. an einer Präsentation?

per Video-Konferenz kann an einem Worddokument gemeinsam gearbeitet werden.

Das wird durch die gegenseitige Freigabe des Computers ermöglicht.

https://support.office.com/de-de/article/gemeinsames-arbeiten-an-einer-datei-058173f5-031b-4f37-8724-ce2a50aa1d1d

2. Videokonferenzen organisieren, Unterricht durchführen

Videotutorial

https://docs.microsoft.com/de-de/microsoftteams/tutorial-meetings-in-teams

 

3.  Unterricht planen / Aufgaben tellen

 

Als Lehrer Aufgaben erstellen, die von Schülern bearbeitet werden

Anschaulich wird auf youtube anhand eines 5-minütigen Videos erklärt, wie man in Microsoft Teams navigiert, um eine Aufgabe für die Klasse zu erstellen.

https://www.youtube.com/watch?v=4nqcx2fIX_U

 

Wie Schüler eine Aufgabe bearbeiten können

Ein Erklärvideo, wie Schüler eine Aufgabe öffnen, bearbeiten und als „bearbeitet“ auf Microsoft Teams stellen können

https://www.youtube.com/watch?v=4B0EDunFeZE&t=1s

4.    Weitere Ressourcen

Ausführliche Ressource zu Microsoft Teams

Wer noch nicht genug hat und sich weiter vertiefen möchte …

https://educationblog.microsoft.com/en-us/2020/03/how-schools-can-ramp-up-remote-learning-programs-quickly-with-microsoft-teams/

https://www.microsoft.com/de-de/education/school-leaders/resource-center/default.aspx

 

Online-Kurse und e-learning-Angebote für den Unterricht

Zahlreiche Filme zu verschiedenen Themen, wie Kommunikation, Office-Programme, Präsentationen erstellen, Unterricht mit Microsoft Teams, Biologie, etc.

https://education.microsoft.com/de-de/courses

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Tripper, Syphilis, AIDS und Co

Pflege bei Geschlechtskrankheiten

Welches Wissen und welche Pflegemaßnahmen sind in der Heilerziehungspflege und Altenpflege relevant?

 

Gruppenarbeit

Arbeitsblatt Geschlechtskrankheiten in der Pflege

 

Was heißt STI?

Sexuell transmittet Infektions (Sexuell übertragbare Krankheiten)

 

Welche Erkrankungen gibt es?

  • HIV/AIDS
  • Syphilis
  • Gonorrhoe (Tripper)
  • Clamydien
  • Herpes genitalis
  • Krätze
  • Läuse
  • Trichomonaden
  • Genitalwarzen

 

Internetquellen

 

Quiz zu Geschlechtskrankheiten

 

Kennen Sie sich aus?

 

Logo   MManual

MSD Manual: Evidenzbasierte und umfassende Informationen auch zu Geschlechtskrankheiten

zur Homepage https://www.msdmanuals.com

 

HIV/Aids, Hepatitis und Geschlechtskrankheiten

pdf-Dokument der AIDS-Hilfe zum Thema 

zur Homepage: https://www.aidshilfe.de

 

 

Hilfreiche Informationen des Landesgesundheitsamtes Baden-Württemberg

zur Homepage https://www.gesundheitsamt-bw.de

 

Logo Robert Koch-Institut (zur Startseite)

Informationen zu STI des Robert Koch Instituts

https://www.rki.de

 

Liebesleben Logo

liebesleben.de: Die Plattform der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zum Thema Sexualität und sexuell übertragbare Krankheiten

zur Homepage https://www.liebesleben.de

 

Kampagne der bzga 

https://www.die-infektastischen-sti.de/

 

 

Vigozone

Anschauliche und übersichtliche Infos zum Thema

https://www.vigozone.de/die-7-haeufigsten-geschlechtskrankheiten/

 

Fotos und Filme zum Thema Tripper/Gonorrhoe

https://commons.wikimedia.org/

 

Das rote Buch

bei dieser Webressource handelt es sich um ein von der Community angetriebenes Projekt, in dem die Bemühungen von Sexarbeiterinnen, Community-Organisationen und Angehörigen der Gesundheitsberufe in Australien berücksichtigt werden.

Sehr anschauliche Bilder und umfassende Informationen zu sexuell übertragbaren Krankheiten

https://redbook.scarletalliance.org.au/sti-bbv/

 

Informationen und Fotos zu Feigwarzen

https://online-hautarzt.net/feigwarzen/

 

Fotos zu Syphilis auf dermnetz

https://www.dermnetnz.org/topics/syphilis-images/

 

 

 

 

Gruppenarbeit

 

Tripper Gonorrhoe

Bakterielle Infektion

 

Erreger: Gonokokken (Familie neisseriaceae)

 

Anzahl der Ansteckungen pro Jahr: 20 000 bis 30 000

 

Übertragungswege:

vaginal, anal, oral, Zungenküsse,

indirekt über Hände, Petting, Sexspielzeug

 

Überträger

Symptomlose Tripper-Infektion durchgemacht. Betroffene wissen nicht, dass sie Überträger sind

Frauen: 50 %

Männer: 25 %

 

Folgen:

  • Verkleben der Eileiter (Eileiterschwangerschaft möglich)
  • Unfruchtbarkeit
  • Bei Ausstreuen über Blut: Fieberschübe, Gelenkschmerzen, bis hin zu Schädigung von Herz und Gehirn

 

meldepflichtig?

¨ Ja      ý Nein

 

 

Gonorrhoe - Tripper

Vorbeugen – Erkennen – Handeln

 


Vorbeugen

 

  • Safer Sex
  • Kondome verwenden

 

Erkennen

 

  • Ausfluss, oft unbemerkt, aus Muttermund, Harnröhre, aber auch übelriechend, nach Analverkehr gelblich-schleimiger Ausfluss möglich
  • Brennen beim Wasserlassen (bei Männern, als ob Glassplitter in der Harnröhre sind)
  • nach Oralverkehr Halsschmerzen

 

Handeln

 

  • Arztinfo
  • Antibiotikagabe
  • Alle Sexualpartner der letzten Monate mitbehandeln
  • Sexverzicht bis zum Ende der Therapie
  • Einlage vorlegen
  • Unterwäsche aus Baumwolle
  • Keine speziellen Intimshampoos verwenden
  • Regelmäßige Intimtoilette

 

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