Liebe Kolleginnen und Kollegen


Das Thema Fachkräftemangel in der Pflege bewegt uns seit Jahren und wir sind auch direkt davon in unserem beruflichen Alltag davon betroffen.

 

Neben der Pflege-Enquete-Kommission in Baden-Württemberg, die sich diesem Thema annimmt, gibt es auch weitere Projekte zu dieser Thematik in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. Evtl. sind diese Strategien für Baden-Württemberg auch nutzbar.

 

Regionalkonferenzen in Nordrhein-Westphalen

Ziel der Konferenzen Ziel der Konferenzen ist, die regionalen Entwicklungen im Pflegebereich vorzustellen und mit den regionalen Akteuren zu diskutieren.

Die Regionalkonferenzen richten sich daher an Leitungskräfte aus den Sektoren Krankenhaus, Ambulante Pflege, Teil - /Vollstationäre Pflege, den Ausbildungsstätten ebenso wie an Interessierte aus Politik, Kommunen, Berufsverbänden sowie der regionalen Arbeitsagenturen. Ziel ist es, regionale Akteure zusammenzubringen und gemeinsame Netzwerkaktivitäten zu entwickeln.

Neben der Information über die aktuellen regionalisierten Daten steht daher auch der Austausch mit im Mittelpunkt. Die Vorstellung der regionalen Daten wird ergänzt durch exemplarische Projekte aus den Regionen. Unternehmen, die wegweisende Strategien der Fachkräftesicherung umsetzen, berichten über ihre Erfahrungen.

Bis zu 150 lokale Entscheider im Gesundheitswesen können das Forum der Fachkonferenz zur Information und zum Austausch über Handlungs- und Entwicklungsansätze zur Fachkräftesicherung in der Pflege nutzen.

zum Info-Flyer des Projekts

die Projektbeschreibung auf der Homepage des Deutschen Instituts für Pflegeforschung www.dip.de

 

Attraktive Arbeitsbedingungen in der Altenpflege Rheinland-Pfalz

Einrichtungen der Altenpflege in Rheinland-Pfalz unternehmen bereits viel, um gute Beschäftigungsbedingungen zu gewährleisten. Das ist jedenfalls das Ergebnis eines zweijährigen Landesprojekts, das das Arbeitsministerium des Landes am Montag vorgestellt hat. Danach böten viele Einrichtungen zum Beispiel flexible Arbeitszeitmodelle an, um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu ermöglichen. Zudem gebe es zahlreiche Beispiele, wie Führungskultur und Führungsverhalten mitarbeiterorientiert gestaltet werden könnten.

Entsprechend ließen sich auch gute Ansätze zur Gestaltung attraktiver Beschäftigungsbedingungen mittels regionaler Workshops träger- und sektorenübergreifend verbreiten.

Im Projekt wurden 48 individuelle Vor-Ort-Beratungen in Pflegeheimen und ambulanten Diensten geleistet. In den Beratungen wurden Stärken sichtbar, Handlungsbedarfe identifiziert und konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der Beschäftigungsbedingungen geplant.

direkt zur Homepage des Projekts Attraktive Arbeitsbedingungen in der Altenpflege
 

Direkt zum Abschlussbericht Zukunftsprogramm GP2020

 

Schöne Grüße

Martin Huber